Online-Tongenerator
Spiele einen reinen Ton bei beliebiger Frequenz mit wählbarer Wellenform.
Alles läuft in deinem Browser. Es wird kein Audio hochgeladen.
Einstellungen
Als WAV herunterladen
Die Datei wird in deinem Browser mit der aktuellen Wellenform, Lautstärke und Balance erzeugt. Ein Durchlauf wird über seine eigene Dauer exportiert.
Der Ton startet bei deinem ersten Tipp auf Abspielen, wie es dein Browser verlangt. Mit der Leertaste startest oder stoppst du.
Ein Online-Tongenerator spielt einen reinen Testton in genau der Tonhöhe, die du einstellst. Mit diesem Sinusgenerator, auch Frequenzgenerator genannt, schickst du einen gleichbleibenden Ton zwischen 20 Hz und 20 kHz an Lautsprecher, Kopfhörer oder eine Mess-App, lässt ihn über einen Bereich gleiten und speicherst ihn als WAV-Datei.
Beliebte Voreinstellungen
So benutzt du es
- Wähle den Modus. Ein gleichbleibender Ton hält eine Frequenz, bis du ihn stoppst. Der Frequenzdurchlauf gleitet in der eingestellten Dauer von einer Start- zu einer Endfrequenz, linear oder logarithmisch.
- Stelle die Frequenz ein. Zieh den Regler für grobe Sprünge, tippe einen genauen Wert in Hertz ein oder nimm eine Schnellwahl: 100 Hz, 432 Hz, 440 Hz, 1 kHz oder 10 kHz. Die Oktavtasten halbieren und verdoppeln den Wert, und mit dem Fokus auf dem Regler gehen die Pfeiltasten in feinen Schritten.
- Wähle die Wellenform. Sinus ist der saubere Referenzton. Rechteck, Sägezahn und Dreieck legen Obertöne über den Grundton, klingen dadurch heller und deutlich lauter: dreh vorher die Lautstärke herunter.
- Stelle Pegel in Dezibel und Balance ein und drück dann auf Abspielen oder auf die Leertaste. Das Oszilloskop zeigt die Wellenform, die gerade hinausgeht.
- Zum Behalten wählst du eine Dateilänge von 1, 5, 10 oder 30 Sekunden und drückst auf WAV herunterladen. Die Datei entsteht aus den aktuellen Einstellungen, ein Durchlauf wird über seine eigene Dauer exportiert.
Wofür du es nutzen kannst
Lautsprecher und Kopfhörer prüfen. Spiel eine Frequenz nach der anderen und achte auf Scheppern, Brummen oder schlicht Stille. Wenn 1 kHz laut kommt und 60 Hz fehlt, liegt es am Gehäuse und nicht an der Aufnahme; ein langsamer Durchlauf zeigt, wo ein kleiner Treiber aufgibt.
Referenzton zum Stimmen. 440 Hz ist der Kammerton a', auf den sich Orchester und Stimmgeräte einigen, und die Schnellwahl 432 Hz deckt die alternative Stimmung ab. Ton anspielen, dann Saite oder Stimme nach Gehör angleichen.
Den eigenen Hörbereich abtasten. Beginne bei etwa 8 kHz und arbeite dich nach oben. Die oberste Oktave geht mit dem Alter zuerst verloren, deshalb sagt die Frequenz, ab der du nichts mehr hörst, etwas über deine Ohren aus und etwas über deine Kopfhörer.
Messwerkzeuge füttern. Ein gleichbleibender Ton ist ein bekanntes Eingangssignal für einen Spektrum-Analysator, ein Schallpegelmessgerät, eine Aufnahmekette oder eine Videokonferenz: Was am anderen Ende ankommt, kannst du mit dem vergleichen, was hineingegangen ist.
Physik zum Hören. Ein tiefer Ton, langsam durch den Raum getragen, macht stehende Wellen hörbar, weil der Pegel an manchen Stellen einbricht, und ein Durchlauf findet die Frequenz, bei der ein Regal, ein Gehäuse oder ein Glas mitschwingt.
Häufige Testfrequenzen
| Frequenz | Was sie zeigt |
|---|---|
| 20 Hz | Die untere Grenze des Hörbereichs. Aus Laptop- und Handylautsprechern kommt hier nichts, du spürst es über einen Subwoofer oder gar nicht. |
| 60 Hz | Bassfundament und Gehäusescheppern. In Nordamerika ist es außerdem die Netzbrummfrequenz, in Europa liegt das Brummen bei 50 Hz. |
| 440 Hz | Kammerton a', die Referenz zum Stimmen. Jeder Lautsprecher gibt ihn wieder, deshalb eignet er sich für die Pegelprobe. |
| 1 kHz | Der Standard-Referenzton für Pegel und Verzerrung. Wenn ein System überhaupt etwas sauber wiedergibt, dann das. |
| 8 kHz | Präsenz und Zischlaute. Kleine Treiber und müde Hochtöner fallen hier langsam ab. |
| 15 kHz | Die oberste Oktave. Viele Erwachsene über 40 hören sie nicht mehr, und viele Lautsprecher geben sie nicht mehr her. |
Genauigkeit und Grenzen
Nichts davon ist kalibriert. Der Browser weiß nicht, wie laut deine Lautsprecher sind, deshalb ist derselbe Wert von -20 dB auf einem Gerät unhörbar und auf dem nächsten schmerzhaft. Nimm den Lautstärkeregler als relative Angabe und lass ihn unverändert, wenn du zwei Durchgänge vergleichst.
Die Kette hinter dem Browser zählt genauso viel wie der Ton selbst. Equalizer, Raumklang, Lautheitsanpassung und Bluetooth-Codecs formen das Signal um, und kleine Treiber fallen weit vor 20 Hz und oberhalb von 15 kHz ab. Fehlt eine Frequenz, liegt das meist an der Wiedergabekette. Der Regler rundet außerdem auf ganze Hertz, tippe den Wert also ins Zahlenfeld, wenn du dazwischen landen willst.
Häufige Fragen
Wofür braucht man einen Tongenerator?
Zum Testen und zum Stimmen. Du bekommst ein Signal mit genau einer bekannten Frequenz, und das brauchst du, um herauszufinden, ob ein Lautsprecher, ein Kopfhörer, eine Aufnahmekette oder dein Gehör diesen Teil des Spektrums noch schafft.
Welche Frequenz nehme ich zum Testen meiner Lautsprecher?
Fang mit 1 kHz als Pegelreferenz an, geh dann über 100 Hz und 60 Hz hinunter bis 20 Hz, um die Bassgrenze zu finden, und über 8 kHz hinauf bis 15 kHz für die Höhen. Der Durchlaufmodus deckt den ganzen Bereich in einem Rutsch ab.
Warum höre ich 17 kHz nicht?
Wegen der Technik, wegen des Alters oder wegen beidem. Das Gehör verliert die oberste Oktave ab Anfang zwanzig allmählich, und die meisten Laptop- und Handylautsprecher geben oberhalb von 15 kHz kaum noch etwas ab. Kabelgebundene Kopfhörer geben die ehrlichste Antwort.
Ist es gefährlich, Testtöne zu hören?
Bei niedrigem Pegel nicht. Riskant sind die hohen Frequenzen, weil sie leise klingen, obwohl der Pegel hoch ist; so belastest du deine Ohren schnell stärker als beabsichtigt. Fang leise an, erhöhe langsam und hör auf, sobald du Druck oder Schmerz spürst.
Funktioniert der Tongenerator offline?
Ja. Die Seite wird beim ersten Besuch zwischengespeichert, und den Ton erzeugt die Web Audio API auf deinem Gerät. Du kannst die Netzwerkverbindung trennen, und es läuft weiter.
Kann ich einen Ton als Datei herunterladen?
Ja. Wähle 1, 5, 10 oder 30 Sekunden und drück auf WAV herunterladen. Die Datei entsteht in deinem Browser mit der aktuellen Wellenform, dem Pegel und der Balance und erreicht nie einen Server.
Verwandte Werkzeuge
- Doppeltongenerator: zwei Töne gleichzeitig für binaurale Beats
- Mehrtongenerator: bis zu acht Töne zu einem Akkord gestapelt
- Frequenz-Sweep-Generator: ein Ton, der durch einen gewählten Bereich gleitet
- Lautsprechertest: Töne für links und rechts mit Phasenprüfung
- Online-Hörtest: Töne von 125 Hz bis 20 kHz mit Audiogramm