Mehrtongenerator

Schichte mehrere Töne zu einem Akkord oder eigenen Spektrum.

Alles läuft in deinem Browser. Es wird kein Audio hochgeladen.

Akkord-Vorlagen
Stimme 1
Hz
Wellenform
0 dB
0

Einstellungen

-12 dB

Der Ton startet bei deinem ersten Tipp auf Abspielen, wie es dein Browser verlangt. Mit der Leertaste startest oder stoppst du.

Ein Mehrtongenerator spielt mehrere reine Töne gleichzeitig statt nur einen. Mit diesem Akkordgenerator, auch additiver Tongenerator, stapelst du bis zu acht Stimmen, gibst jeder ihre eigene Frequenz, Wellenform, Lautstärke und Position im Stereobild und hörst ein Intervall, einen Akkord oder eine Obertonreihe als nackte Sinustöne.

So benutzt du es

  1. Starte mit einer Vorlage, wenn du eine bekannte Form willst. Dur-Dreiklang, Moll-Dreiklang, reine Quinte und Oktave bauen alle auf dem eingestrichenen c mit 261,63 Hz auf und ersetzen die bisherigen Stimmen.
  2. Stelle jede Stimme ein. Jede hat einen Frequenzregler, ein Zahlenfeld in Hertz und ein Feld für den Notennamen, du kannst also A4, C#3 oder Bb2 eintippen statt zu rechnen. Neben dem Feld steht immer der nächstgelegene Notenname.
  3. Stimmen hinzufügen oder entfernen. Stimme hinzufügen geht bis acht, Entfernen nimmt eine weg, solange mehr als eine übrig bleibt.
  4. Misch sie ab. Jede Stimme hat ihren eigenen Pegel von -30 dB bis 0 dB, ihre eigene Balance zwischen links und rechts sowie Stumm und Solo, um eine Linie aus dem Stapel zu ziehen.
  5. Wähle je Stimme die Wellenform, stell die Gesamtlautstärke ein und drück auf Abspielen oder auf die Leertaste. Deine Stimmen bleiben in diesem Browser gespeichert, der Stapel ist beim nächsten Mal also noch da.

Wofür du es nutzen kannst

Hören, was ein Intervall wirklich ist. Ohne die Klangfarbe eines Instruments dazwischen lassen sich Quinte, Terz und Oktave viel leichter unterscheiden, und der Unterschied zwischen Dur- und Moll-Dreiklang wird offensichtlich.

Einen Klang aus seinen Obertönen bauen. Stell Stimmen auf 200, 400, 600 und 800 Hz und blende sie mit den Pegelreglern einzeln ein. Das ist additive Synthese, und sie erklärt, warum ein Rechteck hohl und ein Sägezahn hell klingt.

Gehörbildung. Mit Solo und Stumm hörst du eine Stimme allein und danach wieder im Zusammenhang. Schneller lernt man kaum, einen einzelnen Ton aus einem Akkord herauszuhören.

Einen Lautsprecher richtig belasten. Mehrere Töne gleichzeitig fordern Verstärker und Treiber deutlich stärker als ein einzelner Sinus, ein Stapel legt also Schwächen offen, die ein einzelner Ton verdeckt.

Klang im Stereobild verteilen. Gib jeder Stimme ihre eigene Balance, dann prüfst du, ob Mischpult, Headset oder Surround-System jedes Element dorthin legt, wo es hingehört.

Intervalle und ihre Frequenzverhältnisse

IntervallReines VerhältnisZweite Stimme über 220 Hz
Oktave2:1440 Hz
Reine Quinte3:2330 Hz
Reine Quarte4:3293,3 Hz
Große Terz5:4275 Hz
Kleine Terz6:5264 Hz
Großer Ganzton9:8247,5 Hz

Genauigkeit und Grenzen

Die Verhältnisse oben sind die reinen. Notennamen und Akkord-Vorlagen nutzen die gleichstufige Stimmung mit a' auf 440 Hz, die einen kleinen Fehler gleichmäßig auf alle Intervalle verteilt, damit jede Tonart funktioniert. Eine so gebaute große Terz liegt rund 14 Cent über dem Verhältnis 5:4, und bei reinen Sinustönen hörst du sie schweben. Das ist die Stimmung, kein Fehler des Werkzeugs.

Stimmen summieren sich. Acht Töne mit 0 dB tragen viel mehr Energie als einer, die Gesamtlautstärke muss also mit jeder Stimme heruntergehen, und ein kleiner Lautsprecher verzerrt bei einem lauten Stapel, lange bevor er laut wird. Erst leise einstellen, dann anheben.

Der Ausgang ist nicht kalibriert, und der Browser ist kein Synthesizer. Es gibt hier keine Hüllkurve, keine Verstimmung und keinen Export: Der Mix läuft live, das Frequenzfeld rundet auf ganze Hertz, und alles über 20 kHz oder unter 20 Hz liegt bewusst außerhalb des Bereichs.

Häufige Fragen

Wofür braucht man einen Mehrtongenerator?

Für alles, was mehr als eine Frequenz gleichzeitig braucht: ein Intervall oder einen Akkord als reine Töne hören, eine Obertonreihe von Hand bauen, einen Lautsprecher mit einem anspruchsvollen Signal belasten oder die Stereoverteilung Stimme für Stimme prüfen.

Wie viele Töne kann ich gleichzeitig spielen?

Acht. Jeder hat seine eigene Frequenz, Wellenform, Lautstärke und Balance, und du kannst jeden einzeln stumm schalten oder solo hören, während der Rest weiterläuft.

Warum klingt der Dur-Dreiklang leicht rau?

Weil er gleichstufig gestimmt ist, wie ein Klavier. Die Terz ist etwas größer als das reine Verhältnis 5:4, und das erzeugt eine langsame Schwebung, die Instrumente sonst hinter ihrer Klangfarbe verstecken. Tippst du die reinen Frequenzen ein, verschwindet die Rauheit.

Kann ich Noten statt Frequenzen eingeben?

Ja. Tippe in das Notenfeld einer Stimme einen Namen wie A4, C#3 oder Bb2, dann wird er mit a' gleich 440 Hz in Hertz umgerechnet. Beim Ziehen des Reglers steht der nächstgelegene Notenname neben der Frequenz.

Merkt sich das Werkzeug meine Einstellung?

Ja. Die Stimmen, die du baust, werden nur in diesem Browser gespeichert. Der Stapel ist beim nächsten Besuch wieder da, und nichts davon wird irgendwohin geschickt.

Kann ich den Akkord als Datei herunterladen?

Auf dieser Seite nicht. Der Mehrtongenerator spielt nur live. Wenn du eine Datei brauchst, erzeugen der Tongenerator und der Sweep-Generator eine WAV-Datei direkt im Browser.