Doppeltongenerator

Spiele zwei Töne gleichzeitig für binaurale Beats oder Intervalltests.

Alles läuft in deinem Browser. Es wird kein Audio hochgeladen.

4.0Hz
Hz
Gehirnwellen-Presets
Das sind nur die Namen von EEG-Frequenzbändern. Dieses Werkzeug ist kein Medizinprodukt und macht keine gesundheitlichen Versprechen.

Frequenz

Hz
Mit den Pfeiltasten bewegst du den Regler. Halte Shift für 1-Hz-Schritte oder Strg für 0,1-Hz-Schritte.
Hz
Mit den Pfeiltasten bewegst du den Regler. Halte Shift für 1-Hz-Schritte oder Strg für 0,1-Hz-Schritte.

Einstellungen

Wellenform
-12 dB

Binaurale Beats brauchen Kopfhörer: Jedes Ohr darf nur seinen eigenen Ton hören. Über Lautsprecher mischen sich beide Töne in der Luft und du hörst stattdessen eine einfache Schwebung.

Einschlaf-Timer
Die letzten 30 Sekunden blenden aus, bevor die Wiedergabe stoppt.

Der Ton startet bei deinem ersten Tipp auf Abspielen, wie es dein Browser verlangt. Mit der Leertaste startest oder stoppst du.

Ein Doppeltongenerator spielt zwei Sinustöne gleichzeitig. Legst du sie ein paar Hertz auseinander, hörst du eine Schwebung: das langsame Pulsieren, wenn sich beide Wellen abwechselnd verstärken und auslöschen. Dieser Zweitongenerator für binaurale Beats gibt dir beide Frequenzen, eine direkte Schwebungssteuerung und einen Modus mit je einem Ton pro Ohr.

So benutzt du es

  1. Stelle die Schwebungsfrequenz direkt ein. Regler und Zahlenfeld gehen von 0,5 Hz bis 40 Hz und verschieben Ton B gegenüber Ton A, deshalb zeigt die Anzeige oben immer den Abstand zwischen beiden.
  2. Oder leg beide Töne selbst fest. Frequenz A und Frequenz B haben je einen Regler, ein Zahlenfeld und Oktavtasten, und mit dem Fokus auf einem Regler gehen die Pfeiltasten in feinen Schritten. Als Trägertöne sind ungefähr 200 Hz bis 500 Hz üblich.
  3. Nimm eine Vorlage, wenn du ein benanntes Band willst: Delta 3 Hz, Theta 6 Hz, Alpha 10 Hz, Beta 15 Hz oder Gamma 40 Hz. Jede Vorlage setzt nur die Schwebungsfrequenz.
  4. Schalte den Binauralmodus ein, damit Ton A auf das linke und Ton B auf das rechte Ohr geht. Setz vorher Kopfhörer auf, denn über Lautsprecher mischen sich beide Töne schon in der Luft.
  5. Wähle Wellenform und Pegel, stell bei Bedarf den Einschlaf-Timer auf 15, 30 oder 60 Minuten, damit alles von selbst ausblendet, und drück dann auf Abspielen oder auf die Leertaste.

Wofür du es nutzen kannst

Interferenz selbst hören. Zwei Töne mit ein paar Hertz Abstand erzeugen ein Pulsieren, das du mit einer Uhr in der Hand mitzählen kannst. Anschaulicher lässt sich Wellenüberlagerung kaum zeigen, und mehr als ein Lautsprecher ist dafür nicht nötig.

Stimmen über die Schwebung. Klavierstimmer und Streicher gleichen zwei Tonhöhen an, indem sie dieses Pulsieren immer langsamer machen, bis es verschwindet. Stell einen Ton auf deine Zieltonhöhe und spiel dein Instrument dagegen.

Binaurale Beats zum Entspannen oder Einschlafen. Mit je einem Ton pro Ohr entsteht die Schwebung erst im Gehör und nicht in der Luft. Viele empfinden das als beruhigend; die Studienlage zu den Wirkungen ist uneinheitlich, nimm es also als etwas, das dir gefallen darf.

Eine Stereokette von Anfang bis Ende prüfen. Zwei deutlich verschiedene Frequenzen, je eine pro Kanal, machen einen vertauschten, stummen oder zu leisen Kanal sofort hörbar.

Intermodulation prüfen. Schick beide Töne mit ordentlichem Pegel in einen Verstärker oder einen kleinen Lautsprecher und achte auf Tonhöhen, die weder A noch B sind. Summen- und Differenztöne bedeuten, dass etwas in der Kette über seine Grenze hinaus arbeitet.

Was die Bandnamen bedeuten

BandSchwebungsfrequenzDas EEG-Band ist benannt nach
Delta0,5 bis 4 Hztiefem, traumlosem Schlaf im EEG.
Theta4 bis 8 HzSchläfrigkeit und dem Übergang zum Schlaf.
Alpha8 bis 12 Hzentspannter Wachheit, am stärksten bei geschlossenen Augen.
Beta12 bis 30 Hzgewöhnlichem, wachem Denken.
Gammaab 30 HzSchüben, die bei Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsaufgaben auftreten.

Genauigkeit und Grenzen

Die Bänder oben beschreiben Gehirnwellen, die mit einem EEG gemessen werden. Sie sind keine Wirkung dieser Seite, und eine Schwebung von 10 Hz versetzt dein Gehirn nicht auf 10 Hz. Untersuchungen zu Entrainment, Stimmung und Konzentration sind uneinheitlich und meist klein. Dieses Werkzeug ist kein Medizinprodukt und verspricht nichts für die Gesundheit.

Eine binaurale Schwebung hat Bedingungen. Jedes Ohr darf nur seinen eigenen Ton hören, damit fallen Lautsprecher aus, und der Effekt hängt daran, dass dein Gehör der Phase der Trägertöne folgt. Das gelingt unterhalb von etwa 1 kHz gut und darüber kaum. Sehr kleine Schwebungsraten unter 2 Hz brauchen eine halbe Minute, bis das Pulsieren deutlich wird.

Der Ausgang ist nicht kalibriert, der Dezibel-Regler gilt also relativ zu dem, was dein System gerade tut. Die Schwachstelle sind Bluetooth-Kopfhörer: Manche verarbeiten beide Kanäle getrennt oder legen sie zusammen, und das verwischt den Effekt. Kabelgebundene Kopfhörer sind die sichere Wahl.

Häufige Fragen

Was ist ein binauraler Beat?

Zwei Töne mit leicht verschiedener Frequenz, einer pro Ohr. Für sich allein hört kein Ohr ein Pulsieren, aber der Abstand zwischen beiden wird weiter oben im Gehör als langsame Schwebung wahrgenommen. Deshalb gehören Kopfhörer zur Definition dazu.

Wirken binaurale Beats wirklich?

Die Schwebung selbst ist real und leicht zu hören. Unsicher sind die Versprechen zu Konzentration, Schlaf und Anspannung: Die Studien sind klein, die Ergebnisse widersprechen sich, und die beruhigende Wirkung eines gleichmäßigen leisen Klangs lässt sich kaum von der Schwebung trennen.

Welche Trägerfrequenz soll ich nehmen?

Etwas zwischen ungefähr 200 Hz und 500 Hz ist üblich. Tiefe Träger funktionieren, weil dein Gehör dort der Phase der Welle folgt; oberhalb von rund 1 kHz lässt diese Fähigkeit nach und die Schwebung wird schwerer wahrnehmbar.

Brauche ich Kopfhörer?

Für den Binauralmodus ja. Ohne Kopfhörer treffen sich beide Töne in der Luft und du hörst eine gewöhnliche akustische Schwebung. Auch die ist nützlich, aber es ist ein anderer Effekt.

Kann ich damit einschlafen?

Stell den Einschlaf-Timer auf 15, 30 oder 60 Minuten, dann blendet alles aus und stoppt von selbst. Halte den Pegel niedrig: stundenlanges lautes Hören schadet den Ohren, und mit harten In-Ears zu schlafen reizt die Gehörgänge.

Kann ich damit ein Instrument stimmen?

Ja, und das ist genauer als Angleichen nach Gehör. Spiel dein Instrument gegen einen der Töne und achte auf die Schwebung. Je langsamer sie pulsiert, desto näher bist du dran; verschwindet sie, sind beide Tonhöhen gleich.