DTMF-Generator

Spiele Wähltöne der Telefontastatur und wähle eine Tastenfolge.

Alles läuft in deinem Browser. Es wird kein Audio hochgeladen.

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Tastenfeld

1209 Hz1336 Hz1477 Hz1633 Hz
697 Hz
770 Hz
852 Hz
941 Hz

Halte eine Taste mit Maus oder Finger gedrückt, um sie zu spielen. Mit der Tastatur setzt du den Fokus auf eine Taste und hältst Leertaste oder Eingabe.

Tastenfolge

Jede Taste klingt 70 ms mit 70 ms Pause, so wie es das Telefonnetz erwartet. Zeichen, die keine Tasten sind, werden übersprungen.

Der Ton startet bei deinem ersten Tipp auf Abspielen, wie es dein Browser verlangt.

Ein DTMF-Generator spielt die Wähltöne, die eine Telefontastatur sendet. Jede Taste dieses Tastenfelds ist ein Paar aus zwei Sinustönen, einer aus ihrer Zeile und einer aus ihrer Spalte. Der Tonwahl-Generator spielt sie einzeln, solange du eine Taste hältst, oder nacheinander, wenn du eine Nummer eintippst und abwählst.

So benutzt du es

  1. Halte eine Taste, um sie zu spielen. Maus und Finger funktionieren beide, über die Tastatur setzt du den Fokus auf eine Taste und hältst Leertaste oder Eingabe. Der Ton dauert genau so lange wie dein Druck, und das brauchst du, wenn ein Sprachmenü träge reagiert.
  2. Lies das Tonpaar am Tastenfeld ab. Die Zeilenfrequenz steht links, die Spaltenfrequenz oben. Die Taste 5 ist also 770 Hz und 1336 Hz, und jede Taste nennt beide Frequenzen auch für einen Screenreader.
  3. Tippe eine Nummer in das Feld für die Tastenfolge und drück auf Folge wählen. Jede Taste klingt 70 ms mit 70 ms Pause, so wie es das Telefonnetz erwartet, und alles, was keine Taste ist, etwa ein Bindestrich oder ein Leerzeichen, wird übersprungen.
  4. Bring den Ton in das System, das ihn hören soll. Ein Kabel oder ein virtuelles Audiogerät ist deutlich zuverlässiger, als einen Hörer vor den Laptoplautsprecher zu halten.

Wofür du es nutzen kannst

Praktisch zum Prüfen einer Telefonleitung oder eines Softphones, zur Fehlersuche in Sprachmenüs, die auf Tastendrücke hören, und um zu prüfen, ob eine Aufnahme die Töne sauber überträgt.

Ein Sprachmenü oder eine Mailbox untersuchen. Wähle die Ziffern erst von Hand, während du das System beobachtest, und schick dieselbe Folge danach im Stück los, um zu prüfen, ob sie auch bei normalem Tempo noch erkannt wird.

Ein Softphone oder eine Telefonkonferenz testen. Wenn du die Töne ins Mikrofon spielst, siehst du, ob die Gegenstelle DTMF im Audiokanal überhaupt annimmt. Das solltest du wissen, bevor du dem Menü die Schuld gibst.

Prüfen, ob eine Aufnahme die Töne überlebt. Wähle eine Folge in einen Rekorder oder durch eine Codec-Kette und spiel sie zurück: Werden die Töne nicht mehr erkannt, zerstören Kompression, Rauschunterdrückung oder Abtastrate sie.

Funk und Gerätesteuerung. DTMF öffnet weiterhin Relaisfunkstellen, wählt Kanäle und löst ferngesteuerte Technik aus, und ein Tastenfeld im Browser ersetzt beim Prüfen auf dem Tisch schnell ein Funkgerät.

Woher die Telefontastatur kommt

DTMF, kurz für Dual-Tone Multi-Frequency, ist das Signalverfahren einer Telefontastatur: jede Taste sendet gleichzeitig einen tiefen Zeilenton und einen hohen Spaltenton.

Die Bell Labs entwickelten das Verfahren in den 1950er-Jahren, und AT&T zeigte die Tonwahl 1962 auf der Weltausstellung, ein Jahr später ging sie in den Betrieb. Der Kniff sind die zwei Töne pro Taste: Weder ein Pfiff noch eine Stimme noch ein einzelner Störton auf der Leitung kann eine Ziffer vortäuschen.

Die acht Frequenzen wurden so gewählt, dass keine ein Vielfaches oder eine einfache Summe der anderen ist. So erzeugen Sprache und Musik nicht versehentlich ein gültiges Paar. Genau deshalb klingen die Töne nebeneinander auch so eigentümlich schräg.

Die vierte Spalte mit A, B, C und D auf 1633 Hz kam nie in Privathaushalte. Sie übertrug Dringlichkeitsstufen im militärischen Autovon-Netz und steckt bis heute in Funk- und Prüftechnik. Deshalb hat ein vollständiges Tastenfeld mit sechzehn Tasten sie.

Genauigkeit und Grenzen

Lautsprecher und Mikrofon sind ein schlechter Weg für Signaltöne. Raumgeräusche, Verzerrung und die automatische Aussteuerung in Telefon oder Headset verschlechtern das Paar, und ein Menü, das über Kabel sauber erkennt, kann dieselben Töne vor dem Laptop ablehnen. Führe das Signal nach Möglichkeit direkt zu.

Moderne Verbindungen übertragen DTMF oft gar nicht als Ton. VoIP-Anlagen schicken Tastendrücke meist als eigene Signalisierungsereignisse statt als Audio, und Codecs mit niedriger Bitrate verzerren Töne im Audiokanal so stark, dass sie unbrauchbar werden. Ein System kann also ignorieren, was du abspielst, obwohl die Töne exakt stimmen.

Das Tastenfeld spielt die feste Telefontaktung und sonst nichts. Es gibt keine einstellbare Tonlänge, kein Pausenzeichen, keine Pegelregelung und keinen Export: Die Folge läuft mit 70 ms Ton und 70 ms Pause auf der Audiouhr und hört auf, wenn du stoppst.

Häufige Fragen

Wofür steht DTMF?

Für Dual-Tone Multi-Frequency. Dual-Tone, weil jede Taste zwei Sinustöne gleichzeitig sendet, Multi-Frequency, weil der Satz acht Frequenzen in vier Zeilen und vier Spalten umfasst. Im Deutschen heißt das Verfahren Mehrfrequenzwahl oder schlicht Tonwahl.

Welche Frequenzen stecken hinter den Tasten?

Die Zeilen sind 697, 770, 852 und 941 Hz, die Spalten 1209, 1336, 1477 und 1633 Hz. Eine Taste ist die Summe aus ihrer Zeile und ihrer Spalte: die 1 ist 697 plus 1209 Hz, die Raute 941 plus 1477 Hz.

Warum erkennt das Sprachmenü meine Töne nicht?

Meist liegt es am Weg und nicht an den Tönen. Die Kopplung über Lautsprecher und Mikrofon verliert zu viel, und viele VoIP-Verbindungen übertragen Tastendrücke als Signalisierungsdaten statt als Audio. Nimm einen direkten Audioweg und wähle die Ziffern einzeln.

Wozu dienen die Tasten A, B, C und D?

Sie bilden die vierte Spalte auf 1633 Hz. In Privattelefonen gab es sie nie; sie standen für Dringlichkeitsstufen im militärischen Autovon-Netz und leben in Funksteuerung, Prüftechnik und einigen Automatisierungssystemen weiter.

Kann ich eine echte Nummer wählen, indem ich das Telefon an den Lautsprecher halte?

Manchmal, an einer analogen Leitung und in einem ruhigen Raum. Am Mobiltelefon oder in einer VoIP-Verbindung ist es wegen Störgeräuschen, Kompression und der Art der Signalisierung unzuverlässig. Nimm es also als Test und nicht als Weg, um zu telefonieren.

Funktioniert das Tastenfeld offline?

Ja. Die Tonpaare entstehen über die Web Audio API auf deinem Gerät. Sobald die Seite geladen ist, kannst du die Netzwerkverbindung trennen, und jede Taste klingt weiterhin.