Online-Stimmgerät

Stimme jedes Instrument mit deinem Mikrofon.

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Instrument

A4-Referenz

Hz

Der Ton startet bei deinem ersten Tipp auf Abspielen, wie es dein Browser verlangt.

Dieses Online-Stimmgerät hört über dein Mikrofon mit und sagt dir zwei Dinge: welchen Ton du gerade gespielt hast und wie weit er in Cent daneben liegt. Es deckt Gitarre, Bass, Ukulele und Geige mit Saitenvorlagen ab, dazu einen chromatischen Modus, der jeden Ton zwischen 28 und 2100 Hz benennt, und der Kammerton lässt sich von 415 bis 466 Hz verschieben. Es wird nichts aufgezeichnet, und nichts verlässt dein Gerät.

So benutzt du es

  1. Drück auf Mikrofon aktivieren und bestätige die Abfrage des Browsers. Am Laptop reicht das eingebaute Mikrofon meist völlig, denn der Stimmer braucht die Tonhöhe und keine Klangqualität.
  2. Wähle dein Instrument. Die Vorlagen für Gitarre, Bass, Ukulele und Geige listen die Zielsaiten mit ihren genauen Frequenzen und heben die Saite hervor, die deinem Ton am nächsten liegt. So weißt du immer, welche Saite der Stimmer gerade meint. Der chromatische Modus lässt die Ziele weg und benennt einfach, was er hört.
  3. Spiel eine Saite allein und lass sie ausklingen. Dämpfe die Saiten, die du nicht stimmst, mit der Handkante. Mehrere gleichzeitig klingende Töne sind der häufigste Grund dafür, dass ein Stimmgerät hin und her springt, und die Seite meldet dann Signal unklar.
  4. Lies den großen Notennamen und die Nadel darunter. Die Skala reicht von 50 Cent zu tief bis 50 Cent zu hoch, und die Marke wird innerhalb von 5 Cent grün und zeigt Gestimmt. Ein positiver Wert heißt, die Saite ist zu hoch und muss gelockert werden, ein negativer Wert heißt zu tief und muss gespannt werden. Die Anzeige nutzt die internationale Schreibweise: das deutsche H steht dort als B, das deutsche B als A#.
  5. Ändere bei Bedarf den Kammerton. Die Tasten geben 432, 440 und 442 Hz, und Feld und Regler nehmen jeden Wert von 415 bis 466 Hz. Alle Ziele auf der Seite verschieben sich mit, eine auf 442 Hz gestimmte Vorlage bleibt also in sich stimmig.

Wofür du es nutzen kannst

Gitarre oder Bass vor dem Spielen stimmen. Arbeite dich von der tiefsten Saite nach oben und geh danach ein zweites Mal durch, denn jede gespannte Saite verändert den Zug am Hals und zieht die anderen ein Stück mit.

Offene Gitarrenstimmungen nach Gehör. Die Vorlagen decken nur die Standardstimmung ab, wechsle also auf Chromatisch und ziel selbst auf die Notennamen: Drop D senkt die sechste Saite von E2 auf D2 bei 73,42 Hz, einen Halbton tiefer legt jede Saite auf den Ton darunter, und DADGAD liest sich von tief nach hoch als D2, A2, D3, G3, A3, D4. Der chromatische Modus benennt alles, was er hört, dein Ziel ist also der Notenname und keine hervorgehobene Vorlage.

Die Intonation prüfen statt zu stimmen. Stimme die leere Saite und spiel dieselbe Saite dann am zwölften Bund. Liegt der gegriffene Ton durchgängig mehr als ein paar Cent zu hoch oder zu tief, stimmt die Stellung des Stegreiters nicht, und nicht deine Stimmung.

Sich einem anderen Instrument oder einem Ensemble anpassen. Viele Orchester stimmen auf 442 Hz, manche auf 443 Hz, und historisch orientierte Ensembles oft auf 415 Hz, einen ganzen Halbton unter dem heutigen Kammerton. Stell zuerst die Referenz ein, alles andere folgt von selbst.

Einen gesungenen oder aufgenommenen Ton prüfen. Der chromatische Modus benennt alles im Bereich, du kannst also einen Ton halten und zusehen, wie stabil er liegt, oder eine Aufnahme neben dem Mikrofon abspielen und sehen, in welcher Tonart sie liegt.

Standardstimmungen und ihre Frequenzen

InstrumentSaiten, tief nach hochFrequenzen bei A4 = 440 Hz
GitarreE2 A2 D3 G3 H3 E482,41, 110,00, 146,83, 196,00, 246,94, 329,63 Hz. Das H heißt in der Anzeige B.
BassE1 A1 D2 G241,20, 55,00, 73,42, 98,00 Hz
UkuleleG4 C4 E4 A4392,00, 261,63, 329,63, 440,00 Hz. Das G ist reentrant, es liegt also über dem C und nicht darunter.
GeigeG3 D4 A4 E5196,00, 293,66, 440,00, 659,26 Hz, durchgehend im Abstand einer reinen Quinte.

Genauigkeit und Grenzen

Ein Mikrofon hört den ganzen Raum. Ein anderes Instrument, ein Fernseher oder jemand, der spricht, zieht den Wert genauso wie die mitschwingenden Nachbarsaiten. Dämpfe alles, was du nicht stimmst, geh näher ans Mikrofon und behandle einen wandernden Wert als Signalproblem und nicht als Stimmproblem.

Der Bereich reicht von 28 bis 2100 Hz. Damit ist das tiefe H eines 5-saitigen Basses bei 30,9 Hz abgedeckt und alles darüber, worauf man eine leere Saite stimmt. Ein sehr harter Anschlag ist im ersten Moment von Obertönen beherrscht, der Ton kann also kurz eine Oktave zu hoch springen, bevor er sich setzt. Warte auf den Ausklang und lies dann ab.

Cent werden gegen die gleichstufige Stimmung bei deinem Kammerton gemessen. Echte Instrumente halten sich daran nicht genau: Ein Klavier wird bewusst gespreizt gestimmt, sodass es oben zu hoch und unten zu tief abgelesen wird, die Intonation einer Gitarre wandert über den Hals, und auf bundlosen Instrumenten passt man die Tonhöhe im Akkord nach Gehör an. Ein paar Cent Abweichung sind eine Information und kein Urteil.

Häufige Fragen

Wie stimme ich damit eine Gitarre?

Wähle die Vorlage Gitarre, spiel die tiefe E-Saite allein und lass sie klingen. Die nächstgelegene Zielsaite leuchtet auf, der Notenname erscheint, und die Nadel zeigt die Abweichung. Bei positivem Wert lockern, bei negativem spannen, dann zur nächsten Saite gehen und danach den ganzen Satz ein zweites Mal durchgehen.

Was bedeutet Cent bei einem Stimmgerät?

Ein Cent ist ein Hundertstel Halbton, 100 Cent sind also der Abstand von einem Bund zum nächsten. Unter etwa 5 Cent hört man auf den meisten Instrumenten nichts mehr, deshalb meldet der Stimmer dort Gestimmt. Ab etwa 10 Cent hörst du die Schwebung gegen ein anderes Instrument.

Soll ich auf 440 oder 432 Hz stimmen?

440 Hz ist der internationale Standard und das, worauf alle anderen gestimmt sind, nimm also 440 Hz, solange du keinen Grund dagegen hast. 432 Hz ist eine Geschmacksfrage, die manchen Leuten gefällt; Behauptungen, das sei gesünder oder natürlicher, sind nicht belegt. Beide Tasten sind da, und alles von 415 bis 466 Hz ebenfalls.

Warum springt der erkannte Ton hin und her?

Meist weil mehr als eine Sache klingt. Mitschwingende Saiten, Raumgeräusche oder ein harter obertonreicher Anschlag bringen die Tonhöhenerkennung durcheinander. Dämpfe die anderen Saiten, spiel etwas weicher und lies den Ton erst ab, wenn er sich im Ausklang beruhigt hat.

Funktioniert das für einen 5-Saiter-Bass oder eine 7-saitige Gitarre?

Ja, auch wenn die Vorlagen die vier- und sechssaitige Belegung zeigen. Der Stimmer reicht bis 28 Hz hinunter, das liegt unter dem tiefen H eines 5-Saiter-Basses bei 30,9 Hz und unter dem tiefen H einer 7-saitigen Gitarre bei 61,7 Hz. Nimm den Bass- oder den chromatischen Modus und stimme die zusätzliche Saite auf ihren Notennamen.

Kann ich damit ein Klavier stimmen?

Prüfen ja, stimmen nein. Eine Klavierstimmung wird absichtlich gespreizt, sodass die äußeren Oktaven bewusst neben der gleichstufigen Stimmung liegen, und die handwerkliche Seite braucht eine Fachkraft mit dem passenden Werkzeug. Nutze das hier, um zu sehen, wie weit ein Klavier verstimmt ist, und ruf danach jemanden an.